„Am meisten wünsche ich mir für das Jahr 2000, dass wir noch zu Hause sind und nicht weg vom Rennsteig mussten. Dann ist Waldeshöh ein schmuckes FDGB-Erholungs-Heim und alles ist wieder gut.“

 

 

1977: Das Zuhause der vierzehnjährigen Christine ist das ehemals mondäne Hotel Waldeshöh am Rennsteig im Thüringer Wald. Seit der Teilung Deutschlands liegt es hinter Stacheldraht in der Sperrzone direkt an der Grenze. Schon lange findet kein Wanderer mehr den Weg dorthin. Ohne Passierschein darf niemand das Waldstück betreten, irgendwann fahren weder Postauto noch Krankenwagen mehr dort hinauf. Fast scheint es, als habe die DDR das Hotel und seine Bewohner vergessen.

 

 

2017: Die junge Milla findet abseits der Wanderwege im Thüringer Wald einen überwucherten Keller und stößt auf die Geschichte des Hotels Waldeshöh. Dieser besondere Ort lässt sie nicht los, sie spürt Christine auf, um mehr zu erfahren. Die Begegnung verändert beide Frauen: Während die eine lernt, Erinnerungen anzunehmen, findet die andere Trost im Loslassen.

Manchmal braucht es einen Fremden, um sich selbst zu finden
Für Jakob ist es ein Flug wie jeder andere. Für Ingrid der erste ihres Lebens. Die Mittfünfzigerin und der smarte Anwalt sitzen zufällig nebeneinander auf dem Weg von Berlin nach New York. Zwischen den ungleichen Sitznachbarn entspinnt sich ein Gespräch über Sehnsüchte, falsche Entscheidungen und über das ganz große Glück.
Denn Ingrid glaubt, nach über drei Jahrzehnten endlich zur Liebe ihres Lebens zu fliegen. Jakob hingegen ahnt, dass er gerade seine junge Familie für die Karriere opfert. Während die Maschine in Turbulenzen gerät, werden die Leben der beiden Weggefährten heftig durcheinander gewirbelt …
Ein charmanter und einfühlsamer Roman zum Thema Sinnsuche in einem ungewöhnlichen Rahmen: ein Nachtflug von Berlin nach New York.

 

 

Der Roman „Nachtflug“ von Sofie Cramer und Kati Naumann erscheint am 23. Oktober 2018 bei Rowohlt.

Hier kommt Mimi Balu! Diesen Namen sollten Sie sich merken, denn Mimi steht kurz vor dem internationalen Durchbruch als Sängerin. Sie ist hochtalentiert, äußerst fotogen und hat es aus ihrem sächsischen Geburtsort  Limbach-Oberfrohna bis nach London geschafft. Das Einzige, was ihre Karriere als Weltstar behindern könnte, ist ihr fortgeschrittenes Alter, denn Mimi geht unaufhaltsam auf die vierzig zu. Nichts liegt Mimi ferner als der Gedanke an ihre Heimat, doch genau dorthin muss sie wegen eines familiären Notfalls zurück – eine Heimkehr mit ungeahnten Folgen …

 

Der Roman erzählt von der Suche nach dem richtigen Platz im Leben und über die unendliche Liebe zwischen einer Großmutter und ihrer Enkelin. Ein Buch so bezaubernd, schwerelos und schwungvoll wie die Reise auf einer Schaukel.

 

„Kati Naumann ist mit „Die große weite Welt der Mimi Balu“ ein wunderbar warmherziges, verrücktes und amüsantes Buch gelungen. Hauptfigur Mimi nimmt den Zuschauer mit in eine Welt voller Möglichkeiten und Überfluss, auf eine Suche nach dem Sinn des Lebens und nach sich selbst – dabei wird die Geschichte nie schwermütig und zäh, sondern sprüht vor Lebensfreude und Witz.“ (MAINPOST)

Nina liebt sie alle! Konrad vielleicht am meisten, natürlich auch Noah, und Till ganz besonders. Sie sind die Liebhaber ihrer Töchter und haben einen festen Platz in ihrem Herzen und auf ihrem Sofa. Als sich ihre Töchter mit ihnen zerstreiten, sieht Nina überhaupt nicht ein, dass auch sie sich von ihnen trennen soll. Damit beginnt eine verrückte Geschichte zum Mitfühlen, Mitlachen und Mitweinen und einem Ende, mit dem niemand rechnen würde.

 

Ein Buch für alle Mütter und alle Töchter.

 

„Viel Gefühl, augenzwinkernder Charme und geistreicher (Wort-)Witz zaubern dem Leser ein seliges Lächeln auf die Lippen und sind ein Garant für amüsante Unterhaltung, die hier wahrlich zum Genuss wird. Selten werden die Höhen und Tiefen des Lebens so mitreißend beschrieben wie in diesem Fall. Naumann macht ihre Leser einfach unglaublich glücklich. (Literaturmarkt.info)

In der ostdeutschen Kleinstadt ist der Himmel noch richtig blau, wenn man jung ist, einen netten Mann hat und so ein hübsches Haus besitzt wie Valentina. Sie liebt ihren Garten, ihr Mann Frank seinen Hobbykeller, und das wichtigste Gesprächsthema ist die Frage, in welchem Bier das Grillfleisch eingelegt werden soll. Also alles in bester Ordnung? Vielleicht – bis zu dem Tag, an dem Valentina bei einer Haushaltsauflösung eine alte Truhe ersteigert, deren geheimnisvoller Inhalt ihr Leben verändert …

 

Mit leichter Ironie und scharfer Beobachtungsgabe erzählt Kati Naumann eine Geschichte von enttäuschten Hoffnungen und einer außergewöhnlichen Liebe.

 

„Starke Geschichten kommen häufig unscheinbar daher, gute Geschichten sind oft scheinbar leicht erzählt. So verhält es sich auch mit «Alte Liebe» von Kati Naumann“ (Frankfurt/Main: AP, Jörg Aberger)

Tom hat nie viel über sein Leben nachgedacht, sondern einfach gelebt. Lisa hatte zwar immer viel Zeit zum Grübeln,  aber nie eine ihrer Ideen umgesetzt. Beide waren sich sicher, einander gut zu kennen. Bis eine Zeit kam, die Nachdenken und Veränderungen forderte. Bis Tom klar wurde, dass Versicherungsvertreter zu sein das letzte war, was er in seinem Leben erreichen wollte. Bis Lisa feststellt, dass Tom nicht das sagte, was er dachte und nicht das tat, was er sagte.

 

Es dauert nicht lange, und kleine Lügen, Ausreden, Misstrauen und jede Menge schlechtes Gewissen sind an der Tagesordnung. Obwohl die beiden sich noch lieben, scheinen sie unaufhaltsam auseinander zu treiben. Und während Tom durch eine Geliebte seine wilde Vergangenheit als Rockmusiker wieder aufleben lässt, versucht Lisa, endlich die Gegenwart in den Griff zu bekommen, und nimmt den Kampf gegen die jüngere Frau auf.

 

„Was denkst du?“  erzählt von der Menschlichkeit des Alltags und davon, dass es niemals zu spät ist, der zu werden, der man immer sein wollte.

 

„Große Geschichte ist am Ende auch immer nur die Geschichte der kleinen Leute – dasselbe gilt für großartige Geschichten. Kati Naumanns Roman über zwei Liebende im Osten erzählt mit Witz, Weisheit und Wärme viel von dem, was Historienbücher vergessen werden.“ (Frauke Hunfeld, Stern)

Übersetzungen

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